Trotz aller Bemühungen ist DSL noch nicht ganz flächendeckend verfügbar. Schlechte Karten hat man, wenn man zu weit von einer Vermittlungsstation entfernt wohnt. Ebenso trägt das eigentlich fortschrittliche Glasfaser-Kabelnetz in einigen Großstädten vor allem in den neuen Bundesländern mit dazu bei, daß DSL noch nicht 100 % verfügbar ist. Hier ist die Telekom dabei, die alten noch liegenden Kupferkabel eventuell für DSL zu nutzen oder neue Kupferkabel parallel zum Glasfasernetz zu legen. Das wird aber nur gemacht, wo es sich auch lohnt, d.h. es müssen eine gewisse Anzahl an DSL-Neuanschlüssen dabei "herausspringen". Man sollte also erstmal sein Interesse an DSL anmelden, kommen genug Leute zusammen, dann wird auch seitens der Telekom was getan. Es gibt zwar ein paar Techniken, DSL auch über Glasfaserleitungen zu nutzen, jedoch gibt es hier noch keine konkreten Angebote in Deutschland.
Weiter gibt es noch Unterschiede bei der Verfügbarkeit der Flatrates. Hier kommen besonders die gut weg, die im Bereich großer Städte wohnen. Sie können die sogenannte "City-Flatrate" nutzen, welche verschiedene Anbieter anbieten. Diese City-Flatrate kostet im Vergleich zur allgemeinen Deutschland-Flatrate ca. die Hälfte. Sie können hier gleich überprüfen, ob DSL an Ihrem Anschluß geschalten werden kann und ob Sie für die City-Flatrate in Frage kommen.

Alternative zu DSL
Zur Zeit gibt es nur eine sinnvolle Alternative für alle, für die DSL nicht über die Telefonleitung verfügbar ist, DSL über Satellit. Das Angebot ist bundesweit verfügbar und ergänzt das Breitbandangebot der Telekom besonders in den Regionen, in denen DSL per Kabel nicht erhältlich ist.
T-DSL via Satellit nutzt das bekannte ASTRA Satellitensystem. Nach einem erfolgreichen Pilotprojekt im Jahr 2001 erhalten alle interessierten Kunden den DSL-Zugang mit bis zu 768 Kilobit pro Sekunde. Der Festnetzanschluss der Deutschen Telekom dient als Rückkanal ins Internet und bleibt für die gesamte Online-Sitzung aktiv. Zusammen mit diesem Rückkanal wird über die Satellitenverbindung erst im Bedarfsfall (zum Beispiel beim Herunterladen großer Dateien, bei Seiten mit vielen Elementen oder bei Videostreaming) eine erhöhte Bandbreite zur Verfügung gestellt.
Für den Internetzugang ist ein entsprechender Internetprovider erforderlich, der das von T-DSL via Satellit verwandte Übertragungprotokoll PPP unterstützt. Die T-DSL via Satellit Kunden benötigen eine ASTRA Satellitenanlage bestehend aus Satelliten-Antenne mit mindestes 60 Zentimeter Durchmesser und Universal LNB sowie eine interne DVB-S PC Karte oder eine externe DVB-S USB-Box.
In der Regel kann das vorhandene ASTRA Satellitenempfangssystem weiter genutzt werden oder muss mit nur geringem Aufwand erweitert werden.

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