DSL (Digital Subscriber Line) ist aus dem heutigen Leben nicht mehr wegzudenken. Im Gegensatz zu herkömmlichen analogen bzw. digitalen Datenverbindungen über ISDN wird die DSL-Verbindung nicht zwischen 2 Teilnehmern hergestellt, sondern wird nur auf der letzten Meile zwischen dem Teilnehmer und der Vermittlungsstelle aufgebaut .

In der Vermittlungsstelle wird das vom Kunden kommende analoge Signal in einem DSL-Multiplexer demoduliert und digitalisiert. Dann wird es über einen breitbandigen Backbone über einen Konzentrator zum Provider übertragen.
Da die Übertragungskapazität der Backbone-Anbindung viel höher ist als die eines Kanals im herkömmlichen Telefonnetz, kann so die Kapazität der Teilnehmeranschlussleitungen viel besser ausgenutzt werden. Das erreicht man durch verbesserte Modulationsverfahren sowie eine größere Bandbreite.

Anfangs wurde DSL in Deutschland als Synonym für einen breitbandigen Internetzugang über ADSL bekannt. Inzwischen werden aber auch andere breibandige Internetzugänge (z.B über Satellit) als DSL angeboten. Ursprünglich wurde die DSL-Technik für Standleitungen benutzt. Diese erreichten jedoch, da ziemlich teuer, nie eine große Stückzahl. Erst die Verwendung von DSL als Internetzugang für jedermann führte zum Durchbruch dieser Technik. Besonders Video-Anwendungen sollen künftig über fortgeschrittene DSL-Techniken mit hoher Bitrate neue Märkte erschließen.

Folgende DSL - Anschlüsse werden derzeit vertrieben:

Anschluß max. Download max. Upload
DSL 1000 1024  kbit / sec 128  kbit / sec
DSL 2000 2048 kbit / sec 192 kbit / sec
DSL 6000 6016 kbit / sec 576 kbit / sec
DSL2+ 16 000 kbit / sec 1024 kbit / sec

Der neuste Standart DSL2+ wird derzeit nur von 1&1 in einigen Städten angeboten.

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